Jivaka Castle – Raum für Bewusstes Leben https://jivaka-castle.de Ein inspirierender Ort für Auszeiten und Veranstaltungen rund um Körper und Geist Fri, 16 Feb 2018 11:09:33 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.4 https://jivaka-castle.de/wp-content/uploads/cropped-jivaka_castle_logo_ohne_transparent_quadratisch-32x32.png Jivaka Castle – Raum für Bewusstes Leben https://jivaka-castle.de 32 32 Kampf dem Helfersyndrom… und peinliche Bekenntnisse!   https://jivaka-castle.de/kampf-dem-helfersyndrom/ Wed, 17 Jan 2018 21:56:25 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=11615 Anderen ungefragt “Hilfe” aufzudrängen, geht erfahrungsgemäß voll in die Hose - und nervt einfach nur, anstatt zu helfen. Wieso das? Und was sind Alternativen? Lest selbst…

Der Beitrag Kampf dem Helfersyndrom… und peinliche Bekenntnisse!   erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Da gibt es eine Spezies Mensch, die anderen so richtig übel auf die Nerven gehen kann…. und jetzt wird’s peinlich: Ich war mal eine davon!
(Vielleicht immer noch, aber ich hoffe, es hält sich mittlerweile in Grenzen 😛 )

“Ich will doch nur helfen” sagen solche Leute – und meinen eigentlich was ganz anderes.
Hier eine kleine Auswahl, was alles dahinterstecken kann:
“Bittebitte hab mich doch lieb…”
“Ich weiß besser als du Idiot / du armes Würstchen, was für dich gut ist…”
“Ich will, dass du meinen Erwartungen entsprichst…”
“Ich kann es nicht ertragen, dich leiden zu sehen…”
“Ich habe Angst, jemals so etwas erleben zu müssen – das will ich nicht sehen! Also muss ich dir helfen…”
“Ich leide so sehr unter meinem Leben, also will ich mich besser fühlen, indem ich dir helfe…”
“Hilfe, mein Leben ist so sinnlos!”
“Guckt mal, wie toll ich bin! Ich helfe sogar anderen…”
“Vielleicht sehen ja andere meine Fehler nicht, wenn ich dir helfe…”

oder, oder, oder!

Vielleicht erkennst du dich ja auch wieder, oder kennst andere Leute, die auf diese Weise übelst nerven können.

Hinter den ach so freundlichen Hilfsangeboten steckt bloß verzweifeltes Suchen nach Wertschätzung, Liebe und Sinn… die derjenige selber in sich nicht findet.
Oder vielleicht steckt dahinter auch Überheblichkeit und Arroganz, nach dem Motto: Du Idiot hast eh keine Ahnung, ich weiß es besser. Auch bloß eine Form von Minderwertigkeitskomplex – mit dem man sich selber einsam und unglücklich macht!

(Das soll NICHT heißen, dass wir aufhören sollten, anderen zu helfen! Insbesondere in Notfällen brauchen wir sicher nicht zögern, um unsere eigene Motivation zu überprüfen… Und natürlich brauchen wir jede Menge Menschen, die gerne helfen, völlig egal wieso. Sonst hätten wir schon bald keine Krankenhäuser, Kindergärten etc. mehr… 

Ich beziehe mich z.B. auf ungefragte Ratschläge und krampfhaften Hilfs-Aktionismus, viele „Entwicklungshilfe“-Projekte“, Therapieangebote, die Menschen in ihrer Unselbständigkeit belassen. Je mehr man für andere tut, desto weniger tun sie für sich selbst…

Also: Wenn man mit seinen Hilfsangeboten bloß seine eigene Ohnmacht, Einsamkeit und andere Probleme kaschieren will, sind sie nicht authentisch.

Solange man anderen seine Erwartungen aufdrücken will, wie sie zu sein haben – so lange ist es keine echte Hilfe, sondern Ego-Streicheln.
Wenn hinter Hilfsangeboten bloß Erwartungen stecken, dass andere gefälligst dankbar sein sollen, dich anerkennen und lieben sollen – wird man logischerweise ent-täuscht.
So kann nichts wirklich Glückbringendes herauskommen!

Da spreche ich aus eigener Erfahrung…

Peinliche Bekenntnisse!

Ständig wollte ich helfen, die Welt ein bisschen besser machen, anderen die Arbeit abnehmen, anderen zeigen wie alles mögliche geht, und was weiß ich.

In der Schule habe ich für Mitschüler Hausaufgaben erledigt – und damit genau: nichts bewirkt. Also nichts Sinnvolles.
Nach dem Studium habe ich in einem Projekt der “Entwicklungshilfe” (Was für ein scheinheiliges Wort…) mitgearbeitet, und musste feststellen, dass das Ganze auf dem Mist von Europäern gewachsen war, die null Ahnung haben, was die Menschen vor Ort brauchen. Wieder nichts bewirkt.
Später habe ich Referendariat gemacht, habe versucht, Teenagern meine Begeisterung für Physik zu vermitteln – und wieder: nichts bewirkt.

Naja gut, “nichts bewirkt” stimmt so natürlich auch nicht! Ich habe viel gelernt und interessante Erfahrungen gesammelt, und ich hoffe, die Menschen, mit denen ich zu tun hatte, auch!

Seit dem Referendariat ist viel passiert…Trauer und Depression, Wiederaufbau, Sinnsuche, Erwachsenwerden, Veränderung und viele Erkenntnisse.
Und jetzt wohne ich im Jivaka Castle, diesem wunderbaren Transformations-Ort. Ich spiele Herbergsleiterin, Organisatorin, Masseurin, Netzwerkerin und einige andere Rollen mehr.
Ist das jetzt auch wieder ein Ausdruck von Helfersyndrom?
Keine Ahnung, vielleicht. Ich habe eine lange Zeit der Einsamkeit und Trauer hinter mir und behaupte nicht, dass ich total frei von dem Bedürfnis nach Anerkennung usw. wäre…

Doch ich tue das alles, weil es mir Freude macht, und weil ich mich freue, wenn andere an diesem Ort authentische Begegnungen, Inspiration, Lebensfreude, Berührung und mehr finden.
Ich
muss nichts davon tun, um mich gut und wertvoll zu fühlen. Ich tue das, was mein Herz mir sagt, ohne Erwartungen (naja größtenteils 😉 ), was dabei herauskommen soll.

Und was bringt das?

Klar kommen nicht alle Angebote bei jedem an – das kann gar nicht das Ziel sein. Doch die menschlichen Verbindungen, die ich derzeit finde, fühlen sich einfach echt an – auf Augenhöhe.
Ich fühle mich immer mehr in meiner Kraft und Mitte – und ich sehe immer mehr das unendliche Potential in anderen Menschen.

Was also tun?!

Anstatt Menschen in ihrer Rolle als Opfer und Patienten zu belassen, und sie mit unseren Erwartungen unter Druck zu setzen, können wir auch ein Spiegel oder Katalysator sein.
Das heißt, wir können Menschen ihr eigenes innewohnendes Potential zeigen – und sie inspirieren, dieses zu entfalten.
Das geht am besten, wenn wir uns selbst annehmen, so wie wir sind, mit all unseren Stärken und Schwächen, und frei von Ängsten und Erwartungen einfach unserem Herzensweg folgen – so können wir auch andere Menschen dazu anregen, in ihre eigene Kraft zu kommen.

Und: Da draußen sind Menschen, denen DU mit genau deinen Lebenserfahrungen eine Inspiration bist.
Jeder Mensch braucht Gegenüber, um sich zu entwickeln – und es gibt Menschen, für die DU dieses Gegenüber sein kannst!

 


Ich habe ein Zitat gefunden, das sehr gut hierzu passt (Original von Jeff Foster – gekürzte Übersetzung aus dem Englischen von mir):

“Hör auf, mich reparieren zu wollen!

Liebe mich einfach.

Wenn du versuchst, mich zurechtzubiegen, löst du unabsichtlich Gefühle aus wie Wertlosigkeit, Scham und Selbstzweifel. Ich fühle mich, als ob ich mich verändern müsste, um dich zufriedenzustellen… und deine Angst zu lindern; und das kann ich nicht, jedenfalls nicht so schnell, wie du es möchtest. Also fühle ich mich hilflos.

…Ich weiß, du willst wirklich unterstützen, erheben, inspirieren…. doch es fühlt sich überhaupt nicht wie Liebe an – eher im Gegenteil.  …Es fühlt sich an, als ob du dich gar nicht wirklich für MICH interessierst – obwohl es oberflächlich so aussieht. Doch unter der Oberfläche fühlt es sich an, als ob du dich an einem Bild festklammerst, wie ich zu sein habe.

Dein Bild. Nicht meines!

Wenn du aufhörst, mir “helfen” zu wollen, hilfst du mir am meisten. Dann brauche ich nicht mehr zu versuchen, mich zu verändern, um dir zu gefallen. Dann fühle ich mich sicher, respektiert, gesehen, geehrt für das, was ich bin.

Dann kann ich meine eigene Kraft finden. Dann kann ich mir wieder selbst vertrauen, so wie du mir vertraust. Dann kann ich tief entspannen.

…Ich brauche meine eigenen Antworten, meine eigene Wahrheit, nicht deine.

Ich will einen Freund, echt und präsent, statt einen Experten oder Retter.

Und siehst du nicht: Wenn du versuchst, mich zu retten, verleugnest du dich selbst! Du rennst vor deinem eigenen Unwohlsein weg, vor deinem eigenen ungelebten Potential, und konzentrierst dich auf meins! Ich werde zu deiner Ablenkung. Das will ich nicht mehr sein.

Lass uns diesen Kreislauf gemeinsam durchbrechen! Lass uns aufhören, uns gegenseitig reparieren oder retten zu wollen. Lieben wir uns lieber gegenseitig. Verbeugen wir uns voreinander, segnen und halten wir einander, so wie wir wirklich sind.”


 

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Wie kann man Menschen authentisch unterstützen – und wie nicht?

Ich freue mich über Austausch – online oder noch besser persönlich! Du kannst gerne das Jivaka Castle besuchen (nach Anmeldung) – z.B. zu einer unserer Jahreskreisfeste oder Workshops, für eine Massage, oder auch bei einer Auszeit

 

Der Beitrag Kampf dem Helfersyndrom… und peinliche Bekenntnisse!   erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Warum Berührung so wichtig ist… und wie du mehr davon in dein Leben holst! https://jivaka-castle.de/warum-beruehrung-lebenswichtig-ist-und-5-tipps-wie-du-mehr-davon-in-dein-leben-holst/ Fri, 12 Jan 2018 16:35:22 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=11547 Berührung hat einen Stellenwert wie die Luft zum Atmen, wenn es um die körperliche und psychische Gesundheit geht! Was sie so unersetzlich macht, und wie wir alle mehr Berührung in unser Leben holen können, erfährst du hier....

Der Beitrag Warum Berührung so wichtig ist… und wie du mehr davon in dein Leben holst! erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Dies ist ein Beitrag zur Blogparade “Mein gesunder Start 2018”.

Wann hast du zum letzten Mal jemanden für länger als ein paar Sekunden berührt? Wenn das noch nicht mehr als ein paar Tage her ist, kannst du dich glücklich schätzen – denn wir leben in einer sehr körperfremden, berührungsarmen Zeit.

Es ist ja schon paradox: Sex ist allgegenwärtig, doch wann berührt man sich im Alltag schon mal? Händeschütteln, Freunde flüchtig umarmen… und sonst? Berührung für mehr als ein paar Sekunden zuzulassen, ist vielen Menschen sogar suspekt.

Dabei ist liebevolle, achtsame Berührung immens wichtig für unsere körperliche und psychische Gesundheit! Depressionen, Burnout, Ängste, Süchte und Vereinsamung sind in unserer Gesellschaft weitverbreitet – alles Folgen von mangelnder Nähe und Berührung. Bluthochdruck, Schwächung des Immunsystems und chronische Krankheiten können Auswirkungen davon sein.

3 Gründe für mehr Berührung

Wusstest du schon…

…dass Berührung Schmerzen, Ängste und Depressionen lindern kann?

Studien zeigen, dass z.B. Menschen mit chronischen Schmerzen, Depressionen und Krebserkrankungen von Massagen profitieren können – die Patienten haben weniger Ängste, weniger Stress und insgesamt sind sie besserer Stimmung. Außerdem brauchen sie weniger Schmerz- und Beruhigungsmittel.
Hier ist ein kurzes Video zum Thema von Quarks & co..

…dass Berührung das Immunsystem anregt, bei der Entgiftung hilft, und das Herz gesund erhält?
Menschen, die oft in den Arm genommen werden, erkälten sich seltener…
Nach einer Massage ist die Anzahl der weißen Blutkörperchen deutlich höher als vorher…
Massagen aktivieren Leber, Nieren und andere Organe, so dass schädliche Stoffe schneller abgebaut und ausgeschieden werden.
Durch achtsame Berührung nimmt die Konzentration der Stresshormone wie Cortisol im Blut ab. Dadurch sinkt der Blutdruck, ebenso wie die Herzfrequenz.

…dass Berührung wirklich überlebenswichtig ist – insbesondere für Babys?
Bei einem Experiment im 13. Jahrhundert wollte Friedrich der 2. die Ursprache der Menschheit herausfinden. Dafür wurden Babys sofort nach der Geburt an Ammen übergeben. Diese wurden angehalten, die Babys lediglich zu füttern und zu säubern. Jeglicher weitere Körperkontakt und jede Kommunikation war verboten. Das Experiment schlug gründlich fehl, da alle Babys nach kurzer Zeit starben. Auch heutige Studien zeigen: Wenn Kinder zuwenig Berührung erhalten, leidet ihre körperliche und geistige Entwicklung.

Du siehst: Berührung sollte ärztlich verordnet werden! Doch das wird nicht geschehen, da die Pharmaindustrie nicht an Berührung verdient. Also liegt es an uns, mehr davon in unser Leben zu lassen. Nur – wie?

5 Tipps für mehr Berührung in deinem Leben

Massiere dich selbst.
Erkunde deinen Körper mit langsamen, aufmerksamen Berührungen und genieße jeden Moment. Wenn du Öl auf deinem Körper magst, kaufe dir ein Massageöl mit einem Duft deiner Wahl – sonst geht es auch wunderbar ohne. Du kannst aus der Selbstmassage ein schönes Ritual machen.
Hier sind Videos mit Anregungen:
Selbstmassage ohne Öl
Selbstmassage mit Öl: Teil 1 und Teil 2

Besuche eine Kuschelparty.
Das ist eine wunderbare Gelegenheit, achtsame, liebevolle, platonische, absichtslose Berührung zu üben, bekleidet und ohne jeden erotischen / sexuellen Hintergrund.
Es gibt deutschlandweit ständig solche Veranstaltungen. Hier findest du eine Sammlung der Orte und Termine für Kuschelpartys.

Bewege dich gemeinsam mit anderen.
…z.B. beim Tanzen, Kampfsport, bei Teamsportarten etc. Hierbei berühren sich Menschen häufiger als im Alltag – und nach definierten Regeln.

Gönne dir eine Massage.
Nimm dir Zeit, eine Masseurin oder einen Masseur zu finden, dem/r du vertrauen kannst: Es lohnt sich, auch wenn du mehrere durchprobierst. Frage nach persönlichen Empfehlungen, telefoniere vorher mit dem/derjenigen, und du kannst auch die Räumlichkeiten unverbindlich besuchen, um zu sehen, ob es “passt”.
Bei einer guten Massage kannst du dich einfach der Berührung hingeben; intime Berührungen sind tabu.
Ach ja, und nimm dir Zeit für eine Massage! 20 Minuten Durchkneten beim Physiotherapeuten fühlen sich für beide Seiten nicht sehr zufriedenstellend an.
Wenn du dich für die Massage nicht ausziehen möchtest, oder wenn du kein Öl auf der Haut magst, ist das kein Problem: Es gibt Massage-Arten, bei denen mit Kleidung massiert wird, z.B. Shiatsu oder Thai-Yoga-Massage.

Eine Thai Yoga-Massage kannst du z.B. hier im Jivaka Castle (in der Nähe von Marburg) bekommen.
Zu mir kommen immer wieder Menschen, die sich sonst eher ungern berühren lassen, und die wohl noch nie in ihrem Leben eine Massage genossen haben. Es ist wunderbar, wenn diese Menschen hier erfahren können, welch unvergleichlicher Frieden und Entspannung durch Berührung möglich ist.

Lerne selbst massieren.
Massage zu lernen, kann dein Leben sehr bereichern! Achtsame Berührung zu erfahren und zu geben, kann dir tiefes Loslassen und Vertrauen schenken – und das kann körperliche und emotionale Spannungen lösen, Schmerzen und Ängste lindern.
Im Jivaka Castle finden ständig Massage-Workshops statt – auch geeignet für Anfänger und Menschen, die sich nicht gleich vor Fremden ausziehen möchten. Inspiriert von Techniken der Thai Yoga-Massage geht es hier um achtsame, liebevolle, absichtslose Berührung.
Der nächste Workshop ist am 11. Februar!

An dieser Stelle möchte ich auch auf eine interessante Initiative hinweisen: Ein Netzwerk für Berührung! Dieses wird sich dafür einsetzen, ihre Wichtigkeit viel bekannter zu machen, und Berührung zu den Menschen zu bringen, die sie brauchen: Einsame Menschen, Kinder und Senioren, Menschen mit Burnout, Depression, Ängsten usw.
Das Netzwerk wird im Februar 2018 gegründet.
Interesse? Dann schau mal vorbei:
http://thaiyoga.de/blog/16-blog/153-warum-wir-ein-netzwerk-fuer-beruehrung-brauchen.html

Der Beitrag Warum Berührung so wichtig ist… und wie du mehr davon in dein Leben holst! erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Massage – ist das nicht anstrengend? https://jivaka-castle.de/massage-ist-das-nicht-anstrengend/ Sun, 05 Nov 2017 15:54:25 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=11337 Massage kann anstrengend sein - muss aber nicht! Hier steht, wie das geht - und was für mich die Faszination von Berührung ausmacht...

Der Beitrag Massage – ist das nicht anstrengend? erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Was ist deine Motivation, zu massieren?

Für mich war Massage schon immer eine Form der Meditation. Wenn ich Menschen berühre, verschwindet Vergangenheit und Zukunft, ich bin einfach hier und jetzt und tue das, was jetzt gerade ansteht.

Was ist für dich so faszinierend an Massage?

Massage ist wie ein Tanz zweier Körper… unendlich viele Möglichkeiten der Berührung, die sich immer wieder neu zusammenfügen.
Und jeder Körper ist anders – was ein Mensch als sehr angenehm empfindet, finden andere schrecklich; und auch meine Bewegungen passe ich immer wieder neu an Körper-Proportionen an.
So entwickle ich nach und nach Intuition und Einfühlungsvermögen, um immer mehr auf das eingehen zu können, was andere Menschen gerade brauchen.
Auch intellektuell finde ich es unglaublich spannend, immer mehr über das Wunderwerk namens Körper zu lernen – und was Berührung bewirkt!
Und auch die Erfahrungen, die Massage ermöglicht, finde ich einzigartig. Berührung lenkt die Aufmerksamkeit in den Körper zurück. Weg von Gedankenflut, Zielen, Erwartungen, Leistungsdruck, Kontrollwahn… weg vom Verstand, hin zur unmittelbaren Sinneserfahrung. Und die Erfahrung, in der Gegenwart einer anderen Person vertrauensvoll entspannen zu können, eröffnet Räume von innerer Freiheit und Lebensfreude…

Das muss ja sehr anstrengend sein?!

Nun, es gibt in der Tat anstrengende Massage-Sessions – doch generell muss das nicht so sein. Ich arbeite (soweit möglich) nicht mit Kraft; sondern mit Körpergewicht; das heißt, anstatt mit Kraft zu drücken, lehne ich mich einfach an; anstatt mit Kraft zu ziehen, lehne ich mich in die entsprechende Richtung.
Außerdem arbeite ich auf einer Matte auf dem Boden, was viel ergonomischer ist als auf einem Tisch – so muss ich meinen Rücken nicht verdrehen oder umständlich auf dem Tisch herumklettern, sondern kann auf einer Ebene mit der empfangenden Person arbeiten.
(Für Menschen mit Knieproblemen eignet sich die Arbeit auf dem Boden natürlich weniger…)

Und die emotionale Belastung ist auch eher gering, da ich (soweit möglich) absichtslos massiere, d.h. ohne Ziel oder Erwartung, die andere Person heilen zu wollen. Ich öffne lediglich einen Raum, in dem wir beide vertrauensvoll entspannen können, das heißt – körperliche und emotionale Spannungen fallenlassen können. Bestenfalls bin ich nach einer Massage genauso entspannt wie die andere Person!

—————–
Neugierig geworden? Dann hoffe ich, dass du es bald ausprobierst! Wenn du in der Nähe beim Jivaka Castle wohnst, hier vorbeikommst oder eine Auszeit hier nehmen möchtest, kannst du hier einen Massagetermin buchen.

Bald gibt es übrigens wieder einen Workshop zum Thema Thai-Yoga-Massage… mehr dazu bei den Terminen!

Und wenn noch etwas unklar geblieben ist oder wenn du noch weitere Fragen hast – schreibe mir gerne in den Kommentaren, oder gleich per Email…

Der Beitrag Massage – ist das nicht anstrengend? erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Jivaka / Thai Yoga-Massage: Fragen & Antworten – Teil 2 https://jivaka-castle.de/jivaka-thai-yoga-massage-fragen-antworten-2/ Sun, 05 Nov 2017 10:25:44 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=11326 Was erlebst du bei einer Thai Yoga-Massage? Was hat das mit Meditation zu tun, und wieso kann sie 2-3 Stunden dauern? Hier gibt es Antworten!

Der Beitrag Jivaka / Thai Yoga-Massage: Fragen & Antworten – Teil 2 erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Wieso dauert so eine Massage 2-3 Stunden, und wieso sollte ich mir so viel Zeit nehmen?

Nun… natürlich heißt “länger” nicht an sich “wirksamer”: Bei der klassischen Massage werden Muskelverklebungen schnell und effektiv “zerrieben”; Chiropraktiker renken Wirbel in Sekundenschnelle ein.

Doch bei der Jivaka-Behandlung bzw. Thai Yoga-Massage geht es nicht um eine schnelle „Reparatur“, und auch nicht um „Fastfood-Entspannung“, sondern um etwas anderes: Tiefes Loslassen auf körperlicher und emotionaler Ebene… was nachhaltige Auswirkungen auf das ganze Leben haben kann.

Und Loslassen – Kontrolle aufgeben – braucht Zeit. Den jetzigen Moment einfach anzunehmen, wie er ist, ohne ihn ändern zu wollen, haben wir verlernt – gerade in unserer kopflastigen, leistungsorientierten, kontroll-wahnsinnigen Zeit. Erfahrungsgemäß dauert es einfach etwas, bis jemand sich auf die Erfahrung seiner Körperlichkeit wirklich einlassen kann. Das ist einer von mehreren Gründen, warum eine Session gut 2 Stunden und mehr dauern kann.

Und die Dauer hat auch einfach praktische Gründe: Diese Art der Massage ist als Ganzkörperbehandlung gedacht. Das heißt, es werden nicht einzelne Muskeln isoliert behandelt, sondern Energieverläufe, die den ganzen Körper durchziehen. Wenn das achtsam und ohne Hektik durchgeführt wird, dauert die Massage eben so lange…

Wenn du diese Körperarbeit noch nicht kennst, ist eine Stunde natürlich ok – um erstmal zu sehen, ob du der Masseurin vertrauen kannst! Doch das fühlt sich meist nicht ganz “vollständig” an; um dem ganzen Körper Aufmerksamkeit zu schenken, und sich ganz auf die Erfahrung einzulassen, sind erfahrungsgemäß meist 2-3 Stunden nötig.

Und die Zeitinvestition lohnt sich! Denn völliges Loslassen bedeutet viel mehr, als bloß Verspannungen kurzfristig zu lösen. Diese Erfahrung – insbesondere wenn sie wiederholt wird – kann nachhaltige Wirkungen auf dein ganzes Leben haben.
Du kannst ganz direkt an deinem Körper erfahren, dass auch dann alles in Ordnung ist, wenn du die Kontrolle aufgibst; und dann kannst du auch sonst im Leben gelassener, vertrauensvoller und liebevoller handeln…
Je entspannter und freier du dich fühlst, je lockerer du dich bewegst, desto weniger verspannt sich auch dein Körper…
und so können sich die inneren Ursachen von Stress und Verspannungen auflösen;

Und: Wer sich ganz für das körperliche Erleben im Jetzt öffnet, ohne Erwartungen, Wegschieben oder Festhalten, kann ganz neue Dimensionen der Freiheit und Lebensfreude in sich selbst entdecken!

Was hat das mit Meditation zu tun?

Die Massage selbst ist eine Meditation – im besten Falle für beide Beteiligten. Das heißt, sie holt uns vollkommen ins Hier und Jetzt, ins Annehmen der unmittelbaren Körperwahrnehmung. Vergangenheit und Zukunft spielen keine Rolle mehr; die Trennung zwischen „ich“ und „du“, „innen“ und „außen“ kann sich auflösen. Erwartungen und Widerstand gegen das Jetzt erweisen sich hierbei immer mehr als unnötig – so dass man sich ganz auf das Erleben einlassen kann.
Wenn du dir eine Meditation in Bewegung nicht vorstellen kannst, lade ich dich ein, den folgenden Blogbeitrag zu lesen: https://jivaka-castle.de/mythen-ueber-meditation/

Wie erfährt man die Thai Yoga-Massage? „Schwebt“ man dabei oder fühlt seinen Körper gar nicht mehr? 

Solche Erfahrungen sind möglich – und viele andere auch. Doch es geht bei der Massage keinesfalls darum, den Körper nicht mehr zu spüren oder zu schweben, sondern das Gegenteil: Sich ganz und gar auf das körperliche Erleben hier und jetzt einzulassen.

In unserem kopflastigen, vom Verstand dominierten Alltag vergessen wir oft unseren eigenen Körper und behandeln ihn wie eine Art lästiges Anhängsel vom Gehirn – ein mehr oder weniger schwabbeliges Ding, das wir durchfüttern, schlafen legen und mal zum Art schleppen, damit es weiter funktioniert…
Bei der Thai Yoga-Massage geht es um das bedingungslose ANKOMMEN im Körper, ums Ankommen im Hier und Jetzt. Sich selbst – das heißt, den Körper – ganz und gar spüren, sich seiner Körperlichkeit bewusst zu werden und sie liebevoll anzunehmen.
Es geht um Loslassen – aber nicht darum, den Körper loszulassen oder zu vergessen, sondern: Kontrolle loslassen! Und das ist die Voraussetzung für echte Entspannung. Loslassen heißt auch: Gefühle und Gedanken und körperliche Empfindungen nicht mehr verdrängen oder krampfhaft festhalten wollen, sondern: sie annehmen, so wie sie eben nun mal sind.
Und die konkrete Erfahrung kann ganz verschieden sein. Manche sind einfach nur selig, bei manchen kommen Gefühle, Gedanken oder Erinnerungen verstärkt hoch, manche zeigen eine körperliche Reaktion wie Hitze, Kälte, Zittern oder sonstwas, und bei manchen ist es ganz anders oder es scheint gar nichts zu passieren. Meiner Erfahrung nach ist es am besten, alle Erwartungen fallenzulassen – dann kann auch nichts mehr der unmittelbaren Erfahrung im Weg stehen!

Hat das etwas mit Atemübungen zu tun?

Nicht wirklich. Ich empfehle der empfangenden Person einfach, ihre Atmung etwas zu vertiefen und insbesondere eine tiefe Ausatmung zuzulassen. Das hat den Effekt, dass die Entspannung sich vertieft, dass man präsenter bleibt – also bei der unmittelbaren Körpererfahrung, anstatt gedanklich abzuschweifen. Außerdem kann auch ich dann mit der Massage viel mehr auf die Person eingehen. Im besten Fall synchronisieren sich die Atemrhythmen von der gebenden und der empfangenden Person, und jede Berührung wird mit der Ein- und Ausatmung koordiniert.
Was das bewirkt, kann ich nicht beschreiben, das muss man wohl erleben 😉 – auf jeden Fall wird das unmittelbare Erleben intensiviert, und die Entspannung vertieft sich für beide Beteiligten.
—————————-

Neugierig geworden? Dann hoffe ich, dass du es bald ausprobierst! Wenn du in der Nähe beim Jivaka Castle wohnst, hier vorbeikommst oder eine Auszeit hier nehmen möchtest, kannst du hier einen Massagetermin buchen.

Bald gibt es übrigens wieder einen Workshop zum Thema Thai-Yoga-Massage… mehr dazu bei den Terminen!

Und wenn noch etwas unklar geblieben ist oder wenn du noch weitere Fragen hast – schreibe mir gerne in den Kommentaren, oder gleich per Email

 

Der Beitrag Jivaka / Thai Yoga-Massage: Fragen & Antworten – Teil 2 erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
CIRCLE – der Kreis der Wahrheit https://jivaka-castle.de/circle-der-kreis-der-wahrheit/ Sun, 15 Oct 2017 18:36:08 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=11224 Was ist deine Wahrheit? So lautete die einfache Frage. ..Was bitte? …und Blackout. Leere. Nichts mehr. So ging es mir bei meinen ersten Erfahrungen im Circle. Was sollte das sein, meine Wahrheit? Hatte ich überhaupt eine? Wenn ja, woher sollte ich wissen, was sie ist? Was sollte ich denn nun sagen? War das richtig?! War…

Der Beitrag CIRCLE – der Kreis der Wahrheit erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Was ist deine Wahrheit?
So lautete die einfache Frage.
..Was bitte? …und Blackout. Leere. Nichts mehr.

So ging es mir bei meinen ersten Erfahrungen im Circle.
Was sollte das sein, meine Wahrheit?
Hatte ich überhaupt eine? Wenn ja, woher sollte ich wissen, was sie ist?
Was sollte ich denn nun sagen? War das richtig?! War ICH “richtig”?

Ich fühlte mich selbst nicht, und andere ebensowenig.
Ich fühlte mich kalt, einsam und fehl am Platz, wo immer ich war.
Ich fühlte mein eigenes Herz nicht, und fühlte mich wie hinter einer Glaswand – wie ein Alien, wie eine unbeteiligte Beobachterin von der Welt getrennt.

Doch das änderte sich.
Im Circle wurde ich gesehen. Egal, ob ich irgendwas zu sagen hatte oder nicht. Egal, wie meine Wahrheit sich anhörte oder anfühlte oder wie ich dabei aussah; egal, ob ich mir vorher irgendwas Schlaues überlegt hatte oder nicht, egal ob das alles “richtig” war oder “Unsinn”…
Ich wurde gesehen, einfach weil ich BIN, ich LEBE!

Und ich sah andere, einfach so, wie sie sind. Ohne Masken, Beurteilungen und Erwartungen, ohne richtig und falsch.

Und ich begann, zu fühlen.
Ich spürte endlich den Rhythmus und die Wärme meines Herzens,
lernte, mich selbst anzunehmen, meine Wahrheit auszudrücken und zu leben.

Und damit begann ich auch, andere Menschen zu sehen – anzunehmen – so einzigartig und wunderbar, wie sie sind.

Und nun, gar nicht so viel später, bin ich hier und darf diesen wunderbaren Ort mit vielen Menschen teilen!
Als Ausdruck meiner Wahrheit. Als Ausdruck davon, dass die Glaswand der Trennung verschwunden ist – an ihre Stelle ist Offenheit und Neugier auf andere Menschen getreten; ein Ausdruck von Lebens-Freude und Vertrauen, dass alles zum Besten geschieht.

Der Circle kann dazu beitragen, Leben zu verändern.
Und du bist dazu herzlich eingeladen!

Wann findet er statt?
Wann immer es passt…
Vielleicht bei einem der Jahreskreisfeste oder Workshops…

Ich freue mich darauf!

…Hast du den Circle schon einmal erlebt oder kennst etwas Ähnliches, Council-Arbeit zum Beispiel? Dann teile gerne deine Erfahrungen!

Der Beitrag CIRCLE – der Kreis der Wahrheit erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
6 Tipps gegen den Winter-Blues https://jivaka-castle.de/tipps-gegen-den-winter-blues/ Sun, 01 Oct 2017 11:23:44 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=11043 Winterdepressionen müssen nicht sein. Du kannst jede Menge tun, um das Stimmungstief vor die Tür zu setzen und mehr Leichtigkeit in dein Leben zu lassen...

Der Beitrag 6 Tipps gegen den Winter-Blues erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
– Ein Beitrag zur Blogparade von „Test und Liebe“

Wer kennt das nicht: Da versteckt sich die Sonne für ein paar Tage oder Wochen hinter grauen Wolken, und du hast sowas von keinen Bock mehr auf die Welt…! Das kenne ich auch gut… doch Winterdepressionen müssen nicht sein. Du kannst jede Menge tun, um das mangelnde Sonnenlicht auszugleichen und das Stimmungstief vor die Tür zu setzen. Man muss nur dran denken *hüstel* also schreibe ich diese Zeilen auch durchaus aus Eigeninteresse 😛
Also denn mal los…

1. Bewegung!
Selbst wenn der nächste Sportkurs bei Glatteis unerreichbar scheint – du kannst dich auch zu Hause bewegen. Du kannst in der Küche herumtanzen oder im Home-Office Dehnübungen machen… und wenn du zwischendurch Zeit findest, schau dich auf YouTube nach Fitness-Videos um – da findet jede(r) etwas für sich.
Gib zum Beispiel “Tanz Workout” bei YouTube ein, oder “Pilates für Anfänger” oder “Yoga für zu Hause” oder auch “Krafttraining ohne Geräte”, oder was auch immer, je nach deinen Vorlieben.
Du kannst auch einfach Musik anmachen und in der Bude abdancen! Also – runter vom Sofa und los geht’s 🙂

2. Meditation!
Wenn du noch nicht regelmäßig meditierst: Beginne jetzt damit!
Gerade bei Schietwetter schreit deine Wohnung ja geradezu danach, dass du sie dazu nutzt, einfach zu SEIN und dich für deine innere Quelle des Glücks zu öffnen.
Meditieren ist nichts Exotisches oder Weltfremdes, ganz im Gegenteil: Wer meditiert, lebt entspannter und gesünder, und merkt, dass es nichts zu tun gibt, um das Glück zu finden – denn es ist immer da, in uns selbst.
Wenn du noch nie meditiert hast und deine Zweifel hast, ob das etwas für dich ist, kannst du dich erstmal hier informieren, was man (na gut, ich) unter Meditation versteht.
Und hier sind einige gute geführte Achtsamkeits-Meditationen zum Einstieg:
Präsenz – Meditation
Leben im Hier und Jetzt (Nach einigen Erklärungen beginnt die Meditation bei 3:30)
Geführte Meditation für Anfänger

3. Berührung!
Berühre dich selbst – und lasse dich berühren. Bei Berührung schüttet der Körper nicht nur Glückshormone aus, sondern aktiviert auch das Immunsystem, die Verdauung und Entgiftungsprozesse…
Du kannst dich selbst massieren – mit oder ohne Öl, wie es dir am besten gefällt. Wenn du keine Vorstellung hast, wie du dich selbst massieren kannst, gib einfach bei Youtube “Selbstmassage Playlist” ein.
Noch besser: Gönn dir eine Massage! Oder gleich mehrere 😉 So etwas bekommst du zum Beispiel auch im Jivaka Castle… Wenn du also in der Nähe von Marburg bist, bist du herzlich willkommen, hier vorbeizuschauen!

4. Atmen!
Stehst oder sitzt du aufrecht? Atmest du tief, so dass du das Heben und Senken deines Bauches und Brustkorbs fühlen kannst? Wenn nicht, übe das bewusst ein – denn eine aufrechte Körperhaltung und tiefe Atmung sind gute Grundlagen für eine stabile und gute Stimmung!
Darüber hinaus gibt es sehr effektive Atemtechniken, die deinem Körper Power geben, ihn entgiften und aufwärmen, und deine Stimmung heben und stabilisieren. Einfach ausprobieren!
Hier zwei Beispiele:
Energie am Morgen
Feueratmung: Anleitung
…Achtung bei der Feueratmung: Nicht übertreiben – wenn dir schwindlig wird, einfach aufhören… Am besten lernst du solche Techniken natürlich bei einem Yogakurs – doch für den Anfang tun es auch Videos, um auf den Geschmack zu kommen 🙂

5. Morgenritual!
Wenn deine ersten Gedanken am Tag sind “Die Welt ist so Scheiße und ich noch viel mehr, und ich will das alles nicht…blablabla…” dann wird dein Tag logischerweise genau so weitergehen. Solche Gedankenschleifen entziehen dir unnötig Energie und Lebensqualität.

Also: Um dich auf mehr Lebensfreude umzuprogrammieren, gewöhne dir ein Morgenritual an. Das kann schon im Bett stattfinden – nicht mal dein Partner oder Kinder müssen das ggf. mitbekommen – und am besten vor dem Frühstück.
Es kann z.B. so aussehen:

  • Power-Atemübung (siehe Punkt 5 – die Feueratmung oder Wechselatmung geht zur Not auch im Liegen)
  • Dankbarkeitsritual: Übe bewusst ein, deine ersten Gedanken morgens auf Dinge zu richten, für die du dankbar bist. Fühle die Dankbarkeit und lasse sie dein Herz und deinen ganzen Körper durchströmen. Wenn du zuerst nichts fühlst, ist das auch in Ordnung – einfach weiter üben. Und wenn dir nichts einfällt, für das du dankbar sein kannst – dann werde dir z.B. bewusst, dass die Sonne uns ihre Energie schenkt, dass die Erde aus Dreck Blumen und leckeres Essen macht…
  • Streiche liebevoll über deinen eigenen Körper – voll Dankbarkeit, dass dein Herz schlägt und dass jede deiner Körperzellen Wunderwerke vollbringt, die keine Technik je nachmachen kann…
  • Strecke und räkele dich wohlig, fühle in deinen Körper hinein und lächele ihm zu.
  • Wiederhole mehrmals Affirmationen, die dir guttun und die deinen Tag auf das ausrichten, was du möchtest. Diese können z.B. lauten: “Ich liebe mich. Ich bin liebenswert und wundervoll, so wie ich bin. Durch meine Taten, Worte und Gedanken erschaffe ich meine Welt. Ich erschaffe bewusst eine friedvolle, freudvolle, liebevolle Welt.”

Ähnliches kannst du natürlich auch am Abend machen, und wann immer du Bedarf hast.

6. Rausgehen!
Zuhause mit Chips und anderem Müllfraß vor dem Fernseher zu hocken, ist wohl der sicherste Weg in die Depression.
Also nix wie raus – auch und insbesondere bei Schietwetter! Pack dich warm ein und tanze im Regen, taste dich im Nebel voran, atme Nachtluft und schaue in die Sterne oder den Mond oder in die Wolken.
Und suche dir Gesellschaft! Ich meine jetzt nicht gerade beim Shopping oder in anonymen Massenveranstaltungen, sondern dort, wo Menschen deine Interessen teilen.

Wenn dir zu Hause total die Decke auf den Kopf fällt, vielleicht hast du ja sogar Lust auf eine Auszeit woanders? Es muss ja nicht gleich ein Luxus-Wellnesshotel sonstwo am Ende der Welt sein – ein schöner Ort in der Nähe tut es auch.
Vielleicht kommst du ja sogar in der Nähe von Marburg vorbei? Hier im Jivaka Castle kannst du die oben genannten Tipps gleich bei einer Auszeit oder einem Workshop umsetzen. Es gibt hier auch immer wieder inspirierende Veranstaltungen – zum Beispiel die Jahreskreisfeste oder Massage- und andere Workshops

Also – ich hoffe, dass der eine oder andere Tipp für dich hilfreich ist – und freue mich über Kommentare und Erfahrungen!

Der Beitrag 6 Tipps gegen den Winter-Blues erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
6 gute Gründe, massieren zu lernen https://jivaka-castle.de/6-gute-gruende-massieren-zu-lernen/ https://jivaka-castle.de/6-gute-gruende-massieren-zu-lernen/#respond Sun, 02 Jul 2017 19:52:22 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=457 Massage zu lernen, kann dein Leben sehr bereichern…
Hier findest du gute Gründe, dich auf die Erfahrung der achtsamen Berührung einzulassen!

Der Beitrag 6 gute Gründe, massieren zu lernen erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Massage – also achtsame Berührung – ist für mich viel mehr als bloß ein Beruf.
Als Kind hat mich meine Mutter sehr oft massiert, und ich bin überzeugt, dass die regelmäßige liebevolle Berührung viel dazu beigetragen hat, dass ich mit einem großen Vertrauen ins Leben und in meine Fähigkeiten aufgewachsen bin.

Massage zu lernen, kann auch dein Leben sehr bereichern – davon bin ich überzeugt.
Auch – und gerade wenn! – du sonst selten oder gar ungern Menschen berührst,
auch wenn du keine Ambitionen hast, das beruflich zu tun,
auch wenn du gerade keinen Partner oder Partnerin hast:
Hier sind einige Gründe dafür, sich auf diese Erfahrung einzulassen! Bitte sehr 🙂

Wenn du lernst, dich selbst und andere Menschen achtsam zu berühren, lernst du auch deinen Körper besser kennen. Du lernst zu fühlen, was er braucht, und wie du ihm das Richtige geben kannst, um gesund zu bleiben.

Die Erfahrung achtsamer Berührung ist heilsam auf vielen Ebenen…
Sich von einem anderen Menschen völlig angenommen zu fühlen, so wie du bist – das hilft dir, dich auch selbst anzunehmen.
Berührung lindert körperliche und emotionale Spannungen, Schmerzen, Ängste und Depressionen.
Massage kann dir die Erfahrung von tiefem Loslassen und Vertrauen schenken – und das kann sich nachhaltig befreiend auf dein Leben auswirken.

– Durch achtsame Berührung kannst du ins Hier und Jetzt kommen – und dich weniger von Stress, Sorgen und quälenden Gedanken beherrschen lassen.
Viele Leute hängen die ganze Zeit vor dem Computer, hängen in ihren Gedankenwelten fest, lassen sich von Sorgen und Grübeleien beherrschen. Der Verstand dominiert unseren Alltag ganz extrem. Für viele Menschen ist ihr eigener Körper sogar bloß ein lästiges Anhängsel, das man füttern muss und ab und zu zum Arzt schleppt, damit es funktioniert!
Kein Wunder, dass Stress, Burnout, Depressionen und chronische Krankheiten um sich greifen, wenn wir unseren eigenen Körper und seine Bedürfnisse kaum noch spüren und achten…

Zum Glück gibt es Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit zurück in den Körper zu lenken – und sich damit ins Hier und Jetzt zu entspannen.
Zum Beispiel mithilfe von Tanz, Qigong oder anderen Formen der achtsamen Bewegung, und auch durch Massage –  achtsame Berührung.

Das bringt so viel Präsenz und Lebensfreude, Gelassenheit, Kontakt zu sich selbst, zu anderen Menschen, zum Leben…

Beim Massagekurs erhältst du auch selbst viele Massagen.
Und das wahrscheinlich zu einem Preis, der viel niedriger ist, als wenn du sie einzeln buchen würdest! Also ich finde, das ist durchaus ein Argument 😉

Wenn du eine(n) Partner(in) hast, ist achtsame Berührung eine wunderbare Möglichkeit, deine Wertschätzung zu zeigen und eure Verbindung zu stärken. Nicht immer muss es gleich Sex sein – es gibt unendlich viele Nuancen der Berührung.

Mit Massage kannst du deiner Familie, Kindern und Freunden etwas wirklich Gutes tun.
Massage wirkt beruhigend auf Babys, so dass sie weniger weinen und besser schlafen. Massagen schaffen eine liebevolle, vertrauensvolle Verbindung zwischen Mutter und Kind (oder Vater und Kind!) – wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.
Außerdem trainiert die Berührung das Körperbewusstsein und aktiviert das Immunsystem.

Ich bin dankbar, solche Methoden der Körperarbeit zu kennen, und bald auch mit anderen Menschen teilen zu dürfen!

Am 17.9. gibt es den ersten Massage-Workshop im Jivaka Castle! Ich freue mich schon sehr darauf – und würde mich freuen, dir bei einem der kommenden Workshops persönlich (wieder) zu begegnen! Hier sind die Termine.

Wenn du auch zukünftige Termine mitbekommen willst, trage dich einfach in den Newsletter ein, und/oder klicke auf der Facebookseite auf “Gefällt mir”… 🙂

Der Beitrag 6 gute Gründe, massieren zu lernen erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
https://jivaka-castle.de/6-gute-gruende-massieren-zu-lernen/feed/ 0
Jivaka / Thai-Yoga-Massage: Fragen & Antworten – Teil 1! https://jivaka-castle.de/jivaka-thai-yoga-massage-fragen-antworten-1/ Sun, 02 Jul 2017 18:16:51 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=454 Thai Yoga-Massage: Was ist der Unterschied zu "normaler" Massage? Tut das weh? Was hat das mit Thailand und Yoga zu tun? Antworten auf häufige Fragen rund um die Kunst der achtsamen Berührung - die Thai Yoga-Massage - findest du hier!

Der Beitrag Jivaka / Thai-Yoga-Massage: Fragen & Antworten – Teil 1! erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Ist das dasselbe wie Thaimassage?

JEIN. Die Techniken sind von der Thaimassage inspiriert – also die heilsame Berührungskunst, die in Thailand seit langer Zeit erfolgreich zur Behandlung vieler Leiden praktiziert wird.
Durch unkundige und unachtsame Touristenfänger-Angebote ist die Thaimassage leider in Verruf geraten. Mehr zu diesem Thema findest du in diesem Blogartikel.
Das Erlebnis der Thai-YOGA-Massage wird vollkommen anders sein als das, was du in den allermeisten Massagesalons findest.

Was ist der Unterschied zwischen Thai Yoga-Massage und „normaler Massage“?

Wahrscheinlich kennst du am ehesten die klassische Massage: Muskeln-Durchkneten mit Öl! Eine wunderbare Sache – doch die Thai Yoga-Massage unterscheidet sich so stark davon, dass sie wohl erstmal einer Erklärung bedarf…

Erstmal ganz grundlegend zum Ablauf: Die Massage findet mit Kleidung und ohne Öl auf dem Boden statt. Die Techniken sind auch nicht wirklich mit denen der klassischen Massage vergleichbar – ich habe den Eindruck, dass sie sogar deutlich vielfältiger sind: Dehnen, drücken, schaukeln, kreisen und vieles mehr. Wenn möglich, wird der Empfänger bisweilen passiv in Yogapositionen gebracht – daher der Name.

Zweitens ist die Thai Yoga-Massage grundsätzlich eine Ganzkörpermassage – das heißt, man konzentriert sich nicht bloß auf eine Muskelpartie, sondern es werden ganze Energieverläufe im Körper behandelt.

Auch der Umgang zwischen gebender und empfangender Person ist anders. Bei der klassischen Massage werden verspannte Muskeln mit ausgewählten Techniken gezielt behandelt, um die Verspannung oder Verklebung zu lösen. Bei der Thai Yoga-Massage ist der Ansatz ein anderer: Diese Körperarbeit ist eine Form der Meditation. Hier wird ein vertrauensvoller Raum eröffnet, in dem du dir selbst erlauben kannst, körperliche und emotionale Spannungen loszulassen. Das heißt (meiner Erfahrung nach), dass die Wirkung nachhaltiger sein kann, als wenn nur Muskeln durchgeknetet werden.

Meine letzte Thaimassage war sehr schmerzhaft! Wie ist das bei der Thai-Yoga-Massage?

Wenn diese Massage unachtsam, zu schnell und zu kräftig ausgeführt wird – wie es leider oft der Fall ist -, kann sie schmerzhaft sein. Insbesondere bei Menschen, die sich wenig bewegen, ist das Verletzungsrisiko dann nicht zu vernachlässigen.
Bei der Thai-YOGA-Massage ist es anders, denn einer ihrer Grundpfeiler ist die Achtsamkeit. Jede Technik wird sehr langsam ausgeführt, und genau so sanft oder kräftig, wie du es gerade brauchst.

Was hat das mit Yoga zu tun?

a) Man kann diese Körperarbeit als eine Art “passives Yoga” sehen: Der Empfänger entspannt sich, während der Gebende ihn oder sie in verschiedene Yogapositionen bringt.

b) Der Begriff “Yoga” weist auch darauf hin, dass diese achtsame Körperarbeit an sich eine Meditation und spirituelle Praxis ist.

Ist Thai-Yoga-Massage so ein Esoterik-Kram?

Wenn du unter Esoterik (wie ich) verstehst, dass Leute blind selbsternannten Gurus und ihren Heilsversprechen folgen, schnelle Pseudo-Lösungen suchen und ihre Eigenverantwortung abgeben:
Dann ist die Antwort auf diese Frage eindeutig NEIN.

Wieso behält man dabei die Kleidung an?

Das hat erstmal einfach praktische Gründe – viele der Massagetechniken (Druck, Dehnung, Schaukeln…) wären ohne Kleidung schwierig durchzuführen.
Zweitens hat es auch kulturelle Gründe. In Thailand zeigen Menschen eher wenig nackte Haut.
Drittens hat es (meinem Eindruck nach zumindest) auch etwas mit der Intention der Thai-Yoga-Massage zu tun. Der Empfänger soll nicht das Gefühl bekommen, dass es sich um eine Arztbehandlung oder eine erotische Dienstleistung handelt – sondern er soll sich so sicher fühlen, dass er Vertrauen fassen und vollkommen loslassen kann.

Noch mehr Fragen und Antworten zur Jivaka-Behandlung bzw. Thai Yoga-Massage findest du im nächsten Artikel: Was erlebst du dabei? Was hat das mit Meditation zu tun, und inwiefern spielt die Atmung eine Rolle? Und wieso kann sie 2-3 Stunden dauern?

Neugierig geworden? Dann hoffe ich, dass du es bald ausprobierst! Wenn du in der Nähe beim Jivaka Castle wohnst, hier vorbeikommst oder eine Auszeit hier nehmen möchtest, kannst du hier einen Massagetermin buchen.

Bald gibt es übrigens wieder einen Workshop zum Thema Thai-Yoga-Massage… mehr dazu bei den Terminen!

Und wenn noch etwas unklar geblieben ist oder wenn du noch weitere Fragen hast – schreibe mir gerne in den Kommentaren, oder gleich per Email

Der Beitrag Jivaka / Thai-Yoga-Massage: Fragen & Antworten – Teil 1! erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
4 Gründe, warum du dir ausgerechnet eine Massage gönnen solltest… https://jivaka-castle.de/4-gruende-warum-du-dir-ausgerechnet-eine-massage-goennen-solltest/ Fri, 30 Jun 2017 21:20:00 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=448 Es gibt ja tausend Möglichkeiten, sich zu entspannen – Sport, lesen, ein Bad nehmen, meditieren... wunderbar! Doch es gibt gute Argumente, warum ausgerechnet Massage so wichtig für unseren Körper und Geist ist - und warum sie so heilsam wirkt.

Der Beitrag 4 Gründe, warum du dir ausgerechnet eine Massage gönnen solltest… erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Geschafft: Du hast du dir ein-zwei Stunden kostbare Zeit nur für dich selbst freigeschaufelt! Und was machst du jetzt? Wieso solltest du dich ausgerechnet für eine Massage entscheiden?

 

Dem Verstand eine Ruhepause gönnen

Du könntest zur Entspannung auch lesen, computerspielen, oder fernsehen.
Klar, ich lese ab und zu auch gern “einfach so”. Nur, die Sache ist die: Beim Lesen, Computerspielen und Fernsehen denkt man zwar, dass man “abschaltet”, weil man sich auf etwas anderes konzentriert als das, was gerade wirklich im Leben passiert.
Doch eigentlich ist das Gegenteil der Fall! Egal bei welchem Thema der Verstand sich gerade aufhält – er läuft weiter auf Hochtouren.

Echte Entspannung bedeutet dagegen, auch dem Verstand eine Ruhepause zu können.
Achtsame Berührung, in die man sich fallen lässt, ist dafür wunderbar geeignet.

 

Abschied vom Leistungsdruck

Du könntest zur Entspannung auch Sport machen.
Eine tolle Idee – gerade wenn du viel vor dem Computer sitzt!
Um so besser, wenn du eine Sportart findest, die dir Freude macht.
Doch vielleicht ist es für dich auch bloß eine leidige Pflichtübung? Oder du setzt dich schon wieder unter Leistungsdruck, legst immer mehr Gewichte auf, läufst Marathon, was auch immer.

Massage kann helfen, diese Gewohnheitsmuster zu unterbrechen.
Bei einer Massage darfst du alle Pflichten, allen Leistungsdruck vor der Tür lassen – es geht nur um dich selbst!
Und das braucht dein Körper und Geist, wie Wasser, wie Essen, wie Schlaf…

 

Entspannung braucht Übung

Echte Entspannung ist verdammt schwierig… denn Entspannung bedeutet, dass man Kontrolle aufgibt. Dass man nichts leisten muss.

Und das widerspricht vielen Gewohnheiten, die wir uns ein Leben lang antrainiert haben – gerade in Deutschland 😛
Und das macht echte Entspannung für viele Menschen erstmal sehr schwierig – und Massage ist ein ideales Training.
Bei der Massage darf man Berührung einfach geschehen lassen, ohne etwas tun zu müssen.
Man lässt sich auf Berührung ein und nimmt einfach wahr, was geschieht – ohne Leistung bringen zu müssen, ohne sich selbst und andere zu beurteilen.

Und das ist einer der vielen Gründe, warum Massage so heilsam ist.
Wenn wir uns auf Berührung einlassen, hilft uns das, aus dem engen Korsett unserer Gewohnheiten auszubrechen, uns von Leistungsdruck, Selbstkritik und Selbstmitleid zu befreien, und unseren Körper – und damit uns selbst – wieder lieben zu lernen.

Und das ist ja die Voraussetzung, um auch liebevolle Beziehungen zu anderen eingehen zu können.

 

Den Körper wieder spüren – mehr hier und jetzt leben

Vielleicht übst du zur Entspannung autogenes Training, meditierst, oder ähnliches.
Wunderbar! Doch kennst du das nicht auch: Die Aufmerksamkeit driftet so leicht ab, die Gedanken wirbeln weiter, es ist zum Verzweifeln…

Gerade heutzutage sind viele Leute sind sehr leicht abzulenken und hängen die ganze Zeit in ihren Gedankenwelten rum. Wir sehen unseren Körper bloß noch als Anhängsel, das man füttern muss, damit es funktioniert! Wir spüren unseren Körper kaum noch… und da ist es kein Wunder, dass die Gedanken um so lauter und ablenkender scheinen.

Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit zurück in den Körper zu lenken.
Bei mir hat der Tanz einen großen Unterschied gemacht – und die Massage.
Also achtsame Bewegung, und achtsame Berührung.

So habe ich gelernt – und übe immer noch – die Aufmerksamkeit zurück in den Körper zu bringen. Das bringt so viel mehr Präsenz im Hier und Jetzt! Und damit auch Kontakt zu sich selbst, zu anderen Menschen, zum Leben… ich bin so dankbar, diese Methoden zu kennen, und sogar noch anderen Leuten weitergeben zu dürfen!

Im Jivaka Castle gibt es öfters Massage-Workshops, bei denen auch du erfahren kannst, was Berührung wirklich angenehm und achtsam macht, und wie auch du dieses Geschenk mit anderen Menschen teilen kannst. Hier findest du die nächsten Termine: https://jivaka-castle.de/termine

Wann hast du dir zum letzten Mal eine Massage gegönnt?
Oder was hält dich davon ab – und was würdest du brauchen, um dich darauf einlassen zu können?
Ich freue mich auf Kommentare!

Der Beitrag 4 Gründe, warum du dir ausgerechnet eine Massage gönnen solltest… erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Massage ist doch nur was für Weicheier! https://jivaka-castle.de/massage-ist-doch-nur-was-fuer-weicheier/ Fri, 30 Jun 2017 19:15:38 +0000 https://jivaka-castle.de/?p=444 ...das scheinen viele Männer zu denken. Schade! Darum kommen hier 7 harte Fakten, warum Massagen auch was für echte Männer sind...

Der Beitrag Massage ist doch nur was für Weicheier! erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>
Erstmal: Warum lassen sich Männer hierzulande seltener massieren als Frauen? Dafür gibt es bestimmt zunächst erziehungsbedingte Gründe. Männer sollen bitteschön stark sein, Leistung bringen, Verantwortung tragen… wie soll mann sich da erlauben, einfach mal auf einer Massageliege „rumzugammeln“?

Dabei ist es eigentlich ganz klar: Autos brauchen Benzin, um zu fahren. Bei uns Menschen ist es ähnlich: Wer die ganze Zeit Leistung bringt und dabei vergisst, auch mal Energie zu tanken, geht das Risiko ein, auf der Strecke stehen zu bleiben. Wer sich übernimmt, riskiert seine Gesundheit. Und Massage ist wohl eines der effektivsten Mittel, schnell neue Kraft zu schöpfen.

So: Jetzt folgen erstmal ein paar handfeste Tatsachen, die es dir als Mann hoffentlich leichter machen, eine Entscheidung zu treffen, ob du demnächst mal eine Massage ausprobieren wirst…

1. Massagen regen das Immunsystem an. Nach einer Massage ist die Anzahl der Lymphozyten im Blut beachtlich höher als davor.

2. Stress lass nach: Durch Massagen nimmt die Konzentration der Stresshormone wie Cortisol im Blut ab. Und das lässt dich gelassener zurück an die Arbeit oder nach Hause gehen. In der Tat senken regelmäßige Massagen am Arbeitsplatz sogar nachweislich die Anzahl der Krankmeldungen. Deswegen bieten immer mehr Firmen auch diese Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge.

3. Schon nach einer Massage sinkt die Konzentration des Hormons Arginin-Vasopressin, das die Gefäße verengt und den Blutdruck steigert. Das heißt, der Blutdruck sinkt und die Herzfrequenz auch – und das Herz bleibt gesund.

4. Weg mit dem Müll im Körper: Massagen aktivieren Leber, Nieren und andere Organe, so dass schädliche Stoffe schneller abgebaut und ausgeschieden werden.

5. Durch Massagen schüttet der Körper Glückshormone aus, z.B. Endorphine und Serotonin. Das vertreibt Stimmungstiefs.

6. Außerdem werden Stoffe freigesetzt, die Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern.

7. Massage lockert die Muskeln, löst Verspannungen und verbessert die Beweglichkeit der Gelenke.

Und vieles mehr!
Also: Massagen sind nicht bloßer Wellness-Weichei-Luxus, sondern sie fördern die Gesundheit auf vielerlei Arten.

Und doch bemerke ich immer wieder, dass gerade Männer Massagen eher reserviert gegenüberstehen. Wie kommt das?

Lieber Leser, mich würde es ehrlich interessieren:
Wenn du bisher keine Massage genossen hast – was hat dich persönlich bisher davon abgehalten?
Oder wenn du Massagen “nicht magst” – woran liegt das?
Was müsste geschehen, was brauchst du, damit du dich auf so ein Erlebnis einlassen kannst?

Der Beitrag Massage ist doch nur was für Weicheier! erschien zuerst auf Jivaka Castle - Raum für Bewusstes Leben.

]]>