Massage – ist das nicht anstrengend?

Massage kann anstrengend sein – muss aber nicht! Hier steht, wie das geht – und was für mich die Faszination von Berührung ausmacht…

Was ist deine Motivation, zu massieren?

Für mich war Massage schon immer eine Form der Meditation. Wenn ich Menschen berühre, verschwindet Vergangenheit und Zukunft, ich bin einfach hier und jetzt und tue das, was jetzt gerade ansteht.

Was ist für dich so faszinierend an Massage?

Massage ist wie ein Tanz zweier Körper… unendlich viele Möglichkeiten der Berührung, die sich immer wieder neu zusammenfügen.
Und jeder Körper ist anders – was ein Mensch als sehr angenehm empfindet, finden andere schrecklich; und auch meine Bewegungen passe ich immer wieder neu an Körper-Proportionen an.
So entwickle ich nach und nach Intuition und Einfühlungsvermögen, um immer mehr auf das eingehen zu können, was andere Menschen gerade brauchen.
Auch intellektuell finde ich es unglaublich spannend, immer mehr über das Wunderwerk namens Körper zu lernen – und was Berührung bewirkt!
Und auch die Erfahrungen, die Massage ermöglicht, finde ich einzigartig. Berührung lenkt die Aufmerksamkeit in den Körper zurück. Weg von Gedankenflut, Zielen, Erwartungen, Leistungsdruck, Kontrollwahn… weg vom Verstand, hin zur unmittelbaren Sinneserfahrung. Und die Erfahrung, in der Gegenwart einer anderen Person vertrauensvoll entspannen zu können, eröffnet Räume von innerer Freiheit und Lebensfreude…

Das muss ja sehr anstrengend sein?!

Nun, es gibt in der Tat anstrengende Massage-Sessions – doch generell muss das nicht so sein. Ich arbeite (soweit möglich) nicht mit Kraft; sondern mit Körpergewicht; das heißt, anstatt mit Kraft zu drücken, lehne ich mich einfach an; anstatt mit Kraft zu ziehen, lehne ich mich in die entsprechende Richtung.
Außerdem arbeite ich auf einer Matte auf dem Boden, was viel ergonomischer ist als auf einem Tisch – so muss ich meinen Rücken nicht verdrehen oder umständlich auf dem Tisch herumklettern, sondern kann auf einer Ebene mit der empfangenden Person arbeiten.
(Für Menschen mit Knieproblemen eignet sich die Arbeit auf dem Boden natürlich weniger…)

Und die emotionale Belastung ist für mich auch eher gering, da ich (soweit möglich) absichtslos massiere, d.h. ohne Ziel oder Erwartung, die andere Person heilen zu wollen. Ich öffne lediglich einen Raum, in dem wir beide vertrauensvoll entspannen können, das heißt – körperliche und emotionale Spannungen fallenlassen können. Bestenfalls bin ich nach einer Massage genauso entspannt wie die andere Person!

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Neugierig geworden? Dann hoffe ich, dass du es bald ausprobierst! Wenn du in der Nähe beim Jivaka Castle wohnst, hier vorbeikommst oder eine Auszeit hier nehmen möchtest, kannst du hier einen Massagetermin buchen.

Am 26. April gibt es übrigens wieder einen Massage-Workshop in Marburg… mehr dazu bei den Terminen!

Und wenn noch etwas unklar geblieben ist oder wenn du noch weitere Fragen hast – schreibe mir gerne in den Kommentaren, oder gleich per Email…

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2 Comments

  1. Veröffentlich von Frederik Fabisch am 26. März 2018 um 05:35

    Ich kann mich an meine erste Massage an meiner Liebsten erinnern. Da bin ich teils ganz schön ins Schwitzen gekommen. Aber mit etwas Übung wird man dann lockerer, mit etwas Lockerheit das Massieren leichter.
    Und egal wie anstrengend, der mentale Effekt auf einen selbst (mal abgesehen vom für mich wichtigsten Punkt: dem Wohlbefinden des Massierten) macht alles wieder wett, und potenziell süchtig, wie ich finde.

    • Veröffentlich von Manuela Kuhar am 26. März 2018 um 10:56

      Ja auf jeden Fall – massieren macht immer wieder Freude 😃
      Schöne Grüße,
      Manuela Kuhar

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