6 Tipps gegen den Winter-Blues

Winterdepressionen müssen nicht sein. Du kannst jede Menge tun, um das Stimmungstief vor die Tür zu setzen und mehr Leichtigkeit in dein Leben zu lassen…

– Ein Beitrag zur Blogparade von „Test und Liebe“

Wer kennt das nicht: Da versteckt sich die Sonne für ein paar Tage oder Wochen hinter grauen Wolken, und du hast sowas von keinen Bock mehr auf die Welt…! Das kenne ich auch gut… doch Winterdepressionen müssen nicht sein. Du kannst jede Menge tun, um das mangelnde Sonnenlicht auszugleichen und das Stimmungstief vor die Tür zu setzen. Man muss nur dran denken *hüstel* also schreibe ich diese Zeilen auch durchaus aus Eigeninteresse 😛
Also denn mal los…

1. Bewegung!
Selbst wenn der nächste Sportkurs bei Glatteis unerreichbar scheint – du kannst dich auch zu Hause bewegen. Du kannst in der Küche herumtanzen oder im Home-Office Dehnübungen machen… und wenn du zwischendurch Zeit findest, schau dich auf YouTube nach Fitness-Videos um – da findet jede(r) etwas für sich.
Gib zum Beispiel “Tanz Workout” bei YouTube ein, oder “Pilates für Anfänger” oder “Yoga für zu Hause” oder auch “Krafttraining ohne Geräte”, oder was auch immer, je nach deinen Vorlieben.
Du kannst auch einfach Musik anmachen und in der Bude abdancen! Also – runter vom Sofa und los geht’s 🙂

2. Meditation!
Wenn du noch nicht regelmäßig meditierst: Beginne jetzt damit!
Gerade bei Schietwetter schreit deine Wohnung ja geradezu danach, dass du sie dazu nutzt, einfach zu SEIN und dich für deine innere Quelle des Glücks zu öffnen.
Meditieren ist nichts Exotisches oder Weltfremdes, ganz im Gegenteil: Wer meditiert, lebt entspannter und gesünder, und merkt, dass es nichts zu tun gibt, um das Glück zu finden – denn es ist immer da, in uns selbst.
Wenn du noch nie meditiert hast und deine Zweifel hast, ob das etwas für dich ist, kannst du dich erstmal hier informieren, was man (na gut, ich) unter Meditation versteht.
Und hier sind einige gute geführte Achtsamkeits-Meditationen zum Einstieg:
Präsenz – Meditation
Leben im Hier und Jetzt (Nach einigen Erklärungen beginnt die Meditation bei 3:30)
Geführte Meditation für Anfänger

3. Berührung!
Berühre dich selbst – und lasse dich berühren. Bei Berührung schüttet der Körper nicht nur Glückshormone aus, sondern aktiviert auch das Immunsystem, die Verdauung und Entgiftungsprozesse…
Du kannst dich selbst massieren – mit oder ohne Öl, wie es dir am besten gefällt. Wenn du keine Vorstellung hast, wie du dich selbst massieren kannst, gib einfach bei Youtube “Selbstmassage Playlist” ein.
Noch besser: Gönn dir eine Massage! Oder gleich mehrere 😉 So etwas bekommst du zum Beispiel auch im Jivaka Castle… Wenn du also in der Nähe von Marburg bist, bist du herzlich willkommen, hier vorbeizuschauen!

4. Atmen!
Stehst oder sitzt du aufrecht? Atmest du tief, so dass du das Heben und Senken deines Bauches und Brustkorbs fühlen kannst? Wenn nicht, übe das bewusst ein – denn eine aufrechte Körperhaltung und tiefe Atmung sind gute Grundlagen für eine stabile und gute Stimmung!
Darüber hinaus gibt es sehr effektive Atemtechniken, die deinem Körper Power geben, ihn entgiften und aufwärmen, und deine Stimmung heben und stabilisieren. Einfach ausprobieren!
Hier zwei Beispiele:
Energie am Morgen
Feueratmung: Anleitung
…Achtung bei der Feueratmung: Nicht übertreiben – wenn dir schwindlig wird, einfach aufhören… Am besten lernst du solche Techniken natürlich bei einem Yogakurs – doch für den Anfang tun es auch Videos, um auf den Geschmack zu kommen 🙂

5. Morgenritual!
Wenn deine ersten Gedanken am Tag sind “Die Welt ist so Scheiße und ich noch viel mehr, und ich will das alles nicht…blablabla…” dann wird dein Tag logischerweise genau so weitergehen. Solche Gedankenschleifen entziehen dir unnötig Energie und Lebensqualität.

Also: Um dich auf mehr Lebensfreude umzuprogrammieren, gewöhne dir ein Morgenritual an. Das kann schon im Bett stattfinden – nicht mal dein Partner oder Kinder müssen das ggf. mitbekommen – und am besten vor dem Frühstück.
Es kann z.B. so aussehen:

  • Power-Atemübung (siehe Punkt 5 – die Feueratmung oder Wechselatmung geht zur Not auch im Liegen)
  • Dankbarkeitsritual: Übe bewusst ein, deine ersten Gedanken morgens auf Dinge zu richten, für die du dankbar bist. Fühle die Dankbarkeit und lasse sie dein Herz und deinen ganzen Körper durchströmen. Wenn du zuerst nichts fühlst, ist das auch in Ordnung – einfach weiter üben. Und wenn dir nichts einfällt, für das du dankbar sein kannst – dann werde dir z.B. bewusst, dass die Sonne uns ihre Energie schenkt, dass die Erde aus Dreck Blumen und leckeres Essen macht…
  • Streiche liebevoll über deinen eigenen Körper – voll Dankbarkeit, dass dein Herz schlägt und dass jede deiner Körperzellen Wunderwerke vollbringt, die keine Technik je nachmachen kann…
  • Strecke und räkele dich wohlig, fühle in deinen Körper hinein und lächele ihm zu.
  • Wiederhole mehrmals Affirmationen, die dir guttun und die deinen Tag auf das ausrichten, was du möchtest. Diese können z.B. lauten: “Ich liebe mich. Ich bin liebenswert und wundervoll, so wie ich bin. Durch meine Taten, Worte und Gedanken erschaffe ich meine Welt. Ich erschaffe bewusst eine friedvolle, freudvolle, liebevolle Welt.”

Ähnliches kannst du natürlich auch am Abend machen, und wann immer du Bedarf hast.

6. Rausgehen!
Zuhause mit Chips und anderem Müllfraß vor dem Fernseher zu hocken, ist wohl der sicherste Weg in die Depression.
Also nix wie raus – auch und insbesondere bei Schietwetter! Pack dich warm ein und tanze im Regen, taste dich im Nebel voran, atme Nachtluft und schaue in die Sterne oder den Mond oder in die Wolken.
Und suche dir Gesellschaft! Ich meine jetzt nicht gerade beim Shopping oder in anonymen Massenveranstaltungen, sondern dort, wo Menschen deine Interessen teilen.

Wenn dir zu Hause total die Decke auf den Kopf fällt, vielleicht hast du ja sogar Lust auf eine Auszeit woanders? Es muss ja nicht gleich ein Luxus-Wellnesshotel sonstwo am Ende der Welt sein – ein schöner Ort in der Nähe tut es auch.
Vielleicht kommst du ja sogar in der Nähe von Marburg vorbei? Hier im Jivaka Castle kannst du die oben genannten Tipps gleich bei einer Auszeit oder einem Workshop umsetzen. Es gibt hier auch immer wieder inspirierende Veranstaltungen – zum Beispiel die Jahreskreisfeste oder Massage- und andere Workshops

Also – ich hoffe, dass der eine oder andere Tipp für dich hilfreich ist – und freue mich über Kommentare und Erfahrungen!

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